Das perfekte Rad für seine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen wünscht sich vermutlich jeder – so auch ich. Da ich aber die Angewohnheit habe bei Triathlon-Veranstaltungen in der Wechselzone zu stehen und große Augen zu bekommen, wurde mir eines sehr schnell klar: Ich will sie alle!

Nun habe ich vor kurzer Zeit ein wirklich perfekt aussehendes, hochfunktionelles und bis ins letzte Detail aerodynamisch geformtes Wunderwerk von Giant erworben – das Trinity Advanced Pro 1, mit dem ich auch einen Teil meiner Reise vom niedrigsten zum höchsten Punkt Europas von Mai-August 2016 bestreiten werde.
Neben einem Wechsel vom Kurz- auf das Langdistanztraining nach dem Kerzerslauf Mitte März und einer leicht geänderten Strategie bei der Ernährung, gibt es noch andere Faktoren, die dabei helfen können das Maximum aus einem rauszuholen.

Ein schnelles Rad alleine hilft natürlich nur bedingt, wenn man bei Wettkämpfen gegen die Zeit ankämpft. Die Aussage „Karbon statt Kondition“ hat durchaus seine Berechtigung. Die Frage, die ich mir als Ernährungsberater immer stelle: Was nützt einem ein Fahrrad, das eventuell einen Kilo leichter ist, wenn man selbst fünf Kilo zu viel hat?

Neben zahlreichen einfachen Wegen sein Gewicht gesund zu optimieren, gibt es auch eine andere Methode mit ein und demselben Rad besser performen zu können – egal ob man mit dem Mountainbike oder dem Rennrad unterwegs ist.
Mit dem Body Geometry fit kann man sein Rad optimal auf seinen Körper einstellen lassen, da es schlicht und einfach wenig Sinn macht, seinen Körper auf ein Rad zu zwängen, wenn das Rad und der Körper nicht zusammenpassen.

So habe ich das bisher Jahr für Jahr aufs Neue versucht als ich auf Reisen ging. Ein neuer Sattel hier, neue Schuhe da, neuer Lenker,… immer wieder Kleinigkeiten gewechselt, da man ja nicht viel dafür bezahlt – so dachte ich zumindest. Doch im Laufe der Jahre habe ich meine sportliche Leidenschaft etwas pervertiert, was hieß, dass ich länger und öfters auf meinem zweirädrigen Kumpanen unterwegs war. So summieren sich diese „Kleinbetragsrechnungen“ schnell zu mehreren hundert Euro. Die Kosten für Schmerztabletten, !!Zinksalbe!!, Physiotherapie und weiteren medizinischem Kram, den ich heute einfach nicht mehr benötige, exklusive.

Ich erfuhr also von einer Möglichkeit, mit der man bei gleichem Aufwand bessere Leistungen erbringen kann und gleichzeitig auch noch ergonomischer unterwegs ist.
Mit meinem alten Rennrad zum ersten Mal bei Michi’s Radladen in Kuchl bei Salzburg angekommen erzählte ich also stolz, wo ich nicht überall schon mit dem Rad hingereist bin und was ich erlebt habe und bemerkte schnell, dass ich meine Leistungslimits ein bisschen nach oben setzen kann. Nun ist nicht mehr ein ständig schmerzendes Knie oder ein stechender Schmerz im Rücken mein Limit – sondern die maximale Leistungsfähigkeit meiner Muskeln (vorausgesetzt die Ernährungsempfehlungen können umgesetzt werden natürlich) Auch mein Hintern war über den „reibungslosen“ Ablauf entzückt!

Von Kopf bis Fuß verkabelt

Mit meinem neuen Rad wollte ich diese ganze Prozedur vom Kauf neuer Sättel bis hin zur Zinksalbe nicht nochmal durchstehen müssen und daher habe ich mein Bike so schnell wie möglich mittels 3D-Analyse beim Body Geometry fit an mich anpassen lassen. Von der Sattelhöhe, über den Winkel, die Länge des Vorbaus, die Anbringung der Klickpedale – es wird alles strengstens kontrolliert, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. So kann die Aerodynamik, Effizienz und die Schmerzfreiheit im Wettkampf über Sieg und Niederlage entscheiden, aber auch der Fahrspaß und das Wohlbefinden im Training oder bei Genuss-Ausfahrten für mehr Lebensqualität sorgen.

So radle ich nach dem Motto „Karbon und Kondition“ nun weiter und schneller meinen sportlichen Träumen entgegen.

Written by: christian

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